(geboren 1892 | gestorben 1971)
Franz Kriz kommt am 22.12.1892 in Salzburg zur Welt.
Er erlernt den Beruf des Maschinenschlossers und ist nach der Lehre bis zum Ersten Weltkrieg in Triest im Schiffbau tätig.
Von 1919 bis 1924 ist er Sekretär der christlichen Gewerkschafter und bis 1934 Sekretär der christlich-sozialen Partei in Linz. Durch Verordnung der Bundesregierung wird Franz Kriz mit 1. Jänner 1934 zum Vorsitzenden der Verwaltungskommission des Gewerkschaftsbundes in Oberösterreich bestellt. Er wird jedoch als „Präsident“ bezeichnet und führt diese Bezeichnung auch als Berufsangabe in seinen staatlichen Ausweisdokumenten.
Am 12. März 1938 verhaften ihn die Nationalsozialisten. Für die politische Führung der Arbeiterkammer wird ein kommissarischer Leiter bestellt.
Von 1945 bis 1949 ist Kriz Vizepräsident der Arbeiterkammer, Mitglied des Linzer Gemeinderates und Stadtrat.
Franz Kriz stirbt im August 1971.